12. bis 18. Oktober 2026

Was kommt?

Mesh Festival
Das Basler Dreispitzareal wird Festivalgelände. Das diesjährige Mesh Festival für Kunst und Technologie befasst sich mit der Infrastruktur von Care und fragt sehr grundsätzlich, wie unser zukünftiges Zusammenleben aussehen soll. Und darüber hinaus, wie Nähe entstehen und die Fragmentierung der Gesellschaft vermieden werden kann.
Hek, Freilager Platz 9, Basel.
14. bis 18. Oktober 2026.
www.hek.ch

Verdichtete Zeit
Die verdichtete Zeit nimmt in dieser Ausstellung eine ganz besondere Form an. Es geht ums Öl als Grundlage von Wohlstand und Symbol der Vernichtung von Ressourcen. Monira Al Qadira wird sich etwa in ihren Objekten auf die Ölförderung beziehen, während Ed Ruschas Fotoserie der Tankstellen an der Route 66 wie aus der Zeit gefallen wirkt.
ERES Kunststiftung, Römerstr. 15, München.
16. Oktober bis 16. Dezember 2026.
www.eres-stiftung.de

Nadja Schöllhammer
Geboren wurde Nadja Schöllhammer in Esslingen, studiert hat sie in Berlin, doch dem süddeutschen Raum blieb sie verbunden. Und so ist Schöllhammer Trägerin des Kunstpreis der VR-Bank Ostalb und stellt in diesem Rahmen ihre dreidimensionalen Papierarbeiten in Schwäbisch Gmünd aus. Ihre Multi-Media-Arbeiten sind labyrinthische Welten.
Galerie im Prediger, Johannisplatz 3, Schwäbisch Gmünd.
17. Oktober bis 29. November 2026.
www.museum-galerie-fabrik.de

Roberto Burle Marx, Modernismo tropical
„Ich bin in erster Linie Künstler.  Meine Leinwand ist die Erde, mein Medium sind die Pflanzen“, hat Roberto Burle Marx einmal gesagt. Burle Marx (1909-1994) gilt als der Erfinder des tropischen Gartens. Und das in einer Zeit als in Brasilien einheimische Pflanzen nicht als repräsentativ galten. Und so war der Künstler und Architekt auch Pflanzensammler.
ZPK, Fruchtland 3, Bern.
17. Oktober 2026 bis 7. Februar 2027.
www.zpk.org

Torkwase Dyson
Die 1973 in Chicago geborene Afroamerikanerin Torkwase Dyson versteht sich als Malerin, die in verschiedenen Medien arbeitet. Dabei geht es ihr um die Kontinuität zwischen Ökologie, Infrastruktur und Architektur, nicht zuletzt den Kolonialismus. Und da das Wasser für sie eine große Rolle spielt, dürfte sie in Bregenz am rechten Ort sein.
Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz, Bregenz.
17. Oktober 2026 bis 24. Januar 2027.
www.kunsthaus-bregenz.at

Ruth Asawa
Die Kindheit von Ruth Asawa war prägend, aber bestimmt nicht behütet. Ihre Eltern waren Bauern und wegen ihrer japanischen Wurzeln wurde die Familie nach dem Angriff auf Pearl Harbour interniert. Den Draht, aus dem sie ihre zarten, komplexen Gebilde flocht, kannte sie noch aus der Landwirtschaft, doch sie entlockte ihm eine besondere Schönheit.
Fondation Beyeler, Baselstr. 101, Basel-Riehen.
18. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027.
www.fondationbeyeler.ch