1. bis 7. Juni 2026

Was kommt?

Wie wollen wir leben?
Wie man es von Banken kennt, ist die Frage, wie wir leben wollen, recht konkret. Es geht um Architektur, Begegnungsräume und das Zusammenleben in der Stadt. Unter anderem machen sich Heike Baranowsky, Beate Gütschow und Jitka Hanzlová Gedanken zum Thema, wie urbanes Leben aussehen könnte. Wolkenkuckucksheime sind ja eher schlecht zu finanzieren.
DZ Bank Kunststiftung, Platz der Republik 6, Frankfurt.
3. Juni bis 3. Oktober 2026.
www.kunststiftungdzbank.de

Jennifer Merlyn Scherler
„Das Internet war meine Sonne, Pferde mein Mond“ heißt die Schau von Jennifer Merlyn Scherler im Wenkenhof anlässlich der Verleihung des Kulturförderpreises der Alexander Clavel-Stiftung. Ans Internet denkt man hier angesichts der repräsentativen Anlage weniger, aber geritten wurde hier. Scherler befasst sich mit Gender-Fluidität und Online-Plattformen.
Wenkenhof, Bettingerstr. 121, Basel-Riehen.
4. bis 14. Juni 2026.
www.wenkenhof.ch

Olaf Breuning
Einmal angenommen, die Erdgeschichte wäre ein 300 m langes Seil in der Hand eines Affen, dann machte die Ära des Menschen darauf gerade einmal 20 mm aus. Die gleichnamige Arbeit von Olaf Breuning stuft uns auf ein angenehm unbedeutendes Niveau herab, dennoch befasst sich der 1970 in Schaffhausen geborene Künstler genau mit diesen 20 mm.
Museum zu Allerheiligen, Klosterstr. 16, Schaffhausen.
6. Juni bis 27. September 2026.
www.allerheiligen.ch

Luzia Hürzeler und Gäste
Die Solothurner Künstlerin Luzia Hürzeler bringt in ihren Arbeiten oft Gäste mit. Nicht selten sind es tierische, etwa ihre Katze. Womit wir auch beim Thema wären: der Naturdarstellung. Hürzeler erkundet damit zugleich die Geschichte des Hauses, das 1902 als Museum der Kunst und Wissenschaft gegründet wurde. Die Gäste sind diesmal Menschen.
Kunstmuseum Solothurn, Werkhofstr. 30, Solothurn.
7. Juni bis 4. Oktober 2026.
www.kunstmuseum-so.ch