18. bis 24. Mai 2026

Was kommt?

Pling! Design hören
Akustische Reize sind vielleicht nicht das erste, an das man bei einem guten Design denkt. Doch wären Chips auch ohne den Crunch derart attraktiv? Die Ausstellung geht nach, was Töne für uns bedeuten. Sind sie Klang oder Lärm? Es muss jedenfalls nicht immer ein Alarm sein, damit Töne unsere Aufmerksamkeit generell wecken.
Museum für Gestaltung, Pfingstweidstr. 96, Zürich.
22. Mai bis 20. September 2026.
www.museum-gestaltung.de


Mémoires voyageuses
Es sind besondere Reiseerinnerungen, die die Künstlerinnen und Künstler dieser Ausstellung mitbringen. Mitunter sind es nicht nur schlechte Erinnerungen, sondern ausgewachsene Traumata. Sie haben mit Migration, Flucht und den Verwerfungen des 20. und 21. Jahrhundert zu tun, doch der Umgang mit ihnen kann resilient machen für die Zukunft.
Kunsthaus Baselland, Helsinki Str. 5, Basel-Münchenstein.
22. Mai bis 16. August 2026.
www.kunsthausbaselland.ch

Erinnerungsschichten
Sedimente, so das Thema der diesjährigen Photobiennale Mulhouse, werden in den Morat-Hallen als Erinnerungsspeicher und die Fotografie als ihr Medium verstanden. Die fünf Kunstschaffenden befassen sich mit einem Konvolut von DDR-Fotos, damit, wie Fäden Vergangenes zusammenhalten und wie Schnitte dekonstruieren und neu zusammensetzen.
Städtische Galerie, Morat-Hallen, Lörracher Str. 31, Freiburg.
22. Mai bis 5. Juli 2026.
www.freiburg.de

Tino Zimmermann, Neue Deutsche Malerei. Kunstpreis der Werner-Kober-Stiftung
Tino Zimmermann, der in Karlsruhe bei Daniel Roth studiert hat, wurde 1990 in ostdeutschenTemplin geboren und wuchs in der Wendezeit auf. Über das Fotografieren kam er zur Kunst, in einem Langzeitprojekt „Developments“ befasste er sich mit seiner eigenen psychiatrischen Erkrankung, 2025 wurde er von der Werner-Kober-Stiftung ausgezeichnet.
Kunstmuseum Karlsruhe, Lorenzstr. 27, Karlsruhe.
23. Mai bis 16. August 2026.
www.staedtische-galerie.de

Nanne Meyer
Mit ihren Zeichnungen will Nanne Meyer Eulen nach Athen tragen. Schließlich sind die ja längst ausgeflogen. Die 1953 in Hamburg geborene Meyer zeigt in der ehemaligen Orangerie Zeichnungen von Orangen. Für sie ist die Zeichnung ein Mittel des Sehens und des Reflektierens und die Orange Frucht und kulturelles Symbol und nicht zuletzt Farbe.
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hans-Thoma-Str. 2, Karlsrauhe.
23. Mai bis 16. August 2026.
www.kunsthalle-karlsruhe.de

Ernst Barlach, Facetten der Liebe
Der Bildhauer Ernst Barlach, der ja auch ein Autor war, hatte eine gewisse Scheu vor großen Worten. So auch vor der Liebe. Dennoch durchzieht das Werk von Barlach, der 1938 starb, dieses Gefühl, das Menschen aneinanderbindet in Leidenschaft, Nächstenliebe, Zuneigung und Fürsorge. Und was fehlte in der Zwischenkriegszeit und dem Faschismus mehr.
Edwin Scharff Museum, Petrusplatz 4, Neu-Ulm.
23. Mai bis 4. Oktober 2026.
www.edwinscharffmuseum.de

Pierre Huyghe
Für Pierre Huyghe ist die fiktive Welt ein Weg, „sich mit Chaos auseinanderzusetzen und Zustände der Ungewissheit in einen erzählerischen Kosmos verwandeln“. In den letzten Jahren verlief dieser immer mehr in virtuellen Welten. Die Schau zeigt jedoch nicht allein aktuelle Arbeiten, sondern gibt auch einen Einblick in das Gesamtwerk.
Fondation Beyeler, Baselstr. 101, Basel-Riehen.
24. Mai bis 13. September 2026.
www.fondationbeyeler.ch

Tempesta
Allein die 1.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche, über die die Fondation Fernet-Branca verfügt, legen es nahe, in großen Dimensionen zu denken. Zu den sieben Künstlerinnen und Künstler dieser Schau gehören Julius von Bismarck und Annie Wan Lai-kuen. Sie werden sich mit ihren installativen Arbeiten und Skulpturen der Industriearchitektur stellen.
Fondation Fernet-Branca,2, rue du Ballon, Saint-Louis.
24. Mai bis 20. September 2026.
www.foundationfernet-branca.org

Politik am Küchentisch
Essen ist ja nicht allein die Befriedigung gegenwärtiger Bedürfnisse. Was wir essen, beeinflusst nicht allein unsere Gesundheit, sondern hat auch Auswirkungen auf die Gesellschaft. Landwirtschaft und die Produktion von Nahrung kann ihren Teil zur Klimakrise beitragen oder ein Teil der Lösung sein. Zeit, nicht mehr nur am Küchentisch zu reden.
Wilhelm-Hack-Museum, Berliner Str. 23, Ludwigshafen.
25. Mai bis 4. Oktober 2026.
www.wilhelmhack.museum