Angela Anzi, *1981 in Luzern, lebt und arbeitet in Basel.
angelaanzi.allyou.net
@angela_anzi
Regionale 26.
HEK, Freilagerplatz 29, Basel-Münchenstein.
29. November 2025 bis 1. Februar 2026.
Kunst Raum Riehen, Baselstr. 71, Basel-Riehen,
29. November 2025 bis 23. Januar 2026.
Gastkünstlerin Auswahl 25.
Aargauer Kunsthaus, Aargauerplatz, Aarau.
29. November 2025 bis 18. Januar 2026.
Im Spannungsfeld von Sound, Performance und Bildhauerei erarbeite ich multimodale Installationen. Meine Skulpturen und Objekte aktiviere ich performativ oder elektronisch. Aus Alltagsmaterialien und Keramik geformt, interessieren mich die skulpturalen Körper in ihrer materiellen Präsenz, als Klangkörper sowie im Hinblick auf ihre kulturellen und genderspezifischen Konnotationen.
Meine künstlerische Praxis verstehe ich als fluide, kritische Reflexion. Ich verwebe das bildhauerische Material mit Erzählungen unterschiedlicher Quellen, wobei ich tradierte Sinnbezüge verändere. Aktuell sind weiblich gelesene mythologische Figuren wiederholt Ausgangsimpuls meiner Recherchen. Das imaginative Potenzial von Sirenen und Medusen interessiert mich genauso wie die historisch gewachsenen Ambivalenzen diesen Figuren gegenüber – zwischen Idealisierung und Dämonisierung. Ich arbeite mit skulpturalen Fragmenten, mit Wasser und bewegter Luft, mit Fratzen und Gelächter. Aus keramischen Flossen und Hühnerfüssen tönt Gesang.
Meine neueste Arbeit umkreist die Schicksalsgöttin Atropos. Dem Mythos nach durchtrennt sie den Lebensfaden und die schwarze Tollkirsche (Atropa Belladonna) trägt ihren Namen. „Poisonous Potentials“ zeige ich als diesjährige Gastkünstlerin im Aargauer Kunsthaus.



