19. bis 25. Oktober 2026

Was kommt?

Ursula Palla, Petri Saarikko, Mara Röllin
Gleich drei Positionen vereint diese Ausstellung. So wird Ursula Palla Arbeiten zeigen, die sich mit Insekten und unserem Verhältnis zu ihnen befassen. Während der finnische Künstler Petri Saarikko das Sehen selbst durch das Auge thematisiert. Mara Röllin zeigt neue Skulpturen im Gussverfahren, die wie stille Beobachter in der Kunsthalle stehen.
Vebikus Kunsthalle, Baumgartenstr. 19, Schaffhausen.
23. Oktober bis 14. Dezember 2026.
www.vebikus-kunsthalle-schaffhausen.ch

André Wischnewski
Die Arbeiten von André Wischnewski wirken ephemer. Beiläufig produzierte Kritzeleien, Signaturen oder merkwürdige Grafiken führt er in Stahl aus und hängt sie an die Wand als wären sie ein weißes Blatt Papier. Aus Comicbüchern hat er Cut-Outs gemacht, die Strukturen enthüllen, von denen man nichts geahnt hatte – als zöge sich durch alles eine Arabeske.
Rudolf Scharpf Galerie, Hemshofstr. 54, Ludwigshafen.
24. Oktober 2026 bis 24. Januar 2027.
www.wilhelmhack.museum

Jamal Shabazz
Der 1960 geborene Jamal Shabazz konnte in Brooklyn derart frei Menschen auf der Straße fotografieren, weil er einer von ihnen war. Shabazz zeigte eine Black Community, die ganz bei sich war und nicht von Zuschreibungen geprägt war. Shabazz ließ immer zwei Aufnahmen abziehen, eine behielt er für sich, die andere gab er jenen, die er fotografiert hatte.
Kunsthaus Nürnberg, Königstr. 93, Nürnberg.
24. Oktober 2026 bis 17. Januar 2027.
www.kunstkulturquartier.de

Sejla Kamerić
„No teeth? A mustache? Smells like shit? Bosnian Girl!“ steht über dem Foto einer jungen Frau. 1994 schrieb dies ein niederländischer Soldat, der in Sebrenica stationiert war, an eine Wand. Sejla Kamerić, die diese Arbeit auf Poster und Karten drucken ließ, wurde 1976 in Sarajevo geboren und befasst sich mit weiblichen Biografien und Machtstrukturen.
Städtische Galerie Villingen-Schwenningen, Friedrich-Ebert-Str. 35, Villingen-Schwenningen.
24. Oktober 2026 bis 24. Januar 2027.
www.galerie.villingen-schwenningen.de

Helen Levitt
Wer an Street Photography denkt, denkt an Helen Levitt. Nach einer Begegnung mit Henri Cartier-Bresson besorgte sich die 1913 geborene Levitt eine Leica und entdeckte mit dieser die Straßen New Yorks als Bühne. Da sie aus einer russisch-jüdischen Einwandererfamilie stammte, hatte sie einen besonderen Blick für diejenigen, die den größten Schutz brauchen.
Fotomuseum Winterthur, Grüzenstr. 44+45, Winterthur.
24. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027.
www.fotomuseum.ch

Kyra Tabea Balderer und Raphael Egil
„Chamber, Chamber“ heißt die gemeinsame Ausstellung von Kyra Tabea Balderer und Raphael Egil. Ihr Kammerspiel wird zum Resonanzraum ihrer beider Arbeiten. Doch das Bild des Spiegels passt auch gut zu ihrem jeweiligen Werk. Egil reflektiert in seiner Malerei die Tradition und Balderer gibt Objekten, die sie oft selbst schafft, einen eigenen Reflexionsraum.
Kunsthaus Zug, Dorfstr. 27, Zug.
24. Oktober 2026 bis 7. Februar 2027.

Licht unter die Haut
Die Technik des Emaillierens ist selten Teil eines zeitgenössischen Diskurses und wird eher dem Kunsthandwerk zugeordnet. Doch seit einiger Zeit greifen Kunstschaffende zunehmend auf traditionelle Techniken zurück. Auch Emaille wurde so aufgewertet, es spielt zunehmend eine Rolle in der Gegenwartskunst, in Malerei, Drucktechnik, Zeichnung und der Skulptur.
Villa Rot, Burgrieden-Rot.
25. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027.
www.villa-rot.de

Melchior Prisi, Geh‘ nicht allein ins Emmental
Als Melchior Prisi vor fünf Jahren starb, kam ein großes Konvolut von über tausend Papierarbeiten zutage. Der 1957 geborene Melchior Prisi, der als Büchersammler und Literaturkenner bekannt war, beschäftigte sich autodidaktisch mit bildender Kunst. Auf DIN A4 schuf er zurückgezogen Zeichnungen mit dem Bleistift, mit Kohle und Ölkreide sowie Collagen.
Kunstmuseum Solothurn, Werkhofstr. 30, Solothurn.
25. Oktober 2026 bis 3. Januar 2027.
www.kunstmuseum-so.ch

Petra Blocksdorf
Landschaften, die nicht grün sind, geht das überhaupt? Gehen wir nicht gerade wegen dieses Grüns in die Natur, das je nach eigener Stimmung mal beruhigt, mal mit neuer Energie versorgt. Keine Frage, die Landschaften und Bilder von Petra Blocksdorf kommen ohne diese Farbe aus. Man kann sich aber fragen, ob sie nicht vor allem ins Offene gehen.
Kunstverein Schallstadt, Am Käppele 2, Schallstadt.
25. Oktober 2026 bis 29. November 2026.
www.kunstverein-schallstadt.de