10. bis 16. August 2026

Was kommt?

Franz Gertsch, Blow-Up
So übermenschlich groß gibt sich das Leben selten. Franz Gertsch war in den 1970er Jahren nah dran an denen, die er porträtierte. So jung war diese Szene, so bereit Neues zu machen. Gertsch, der 2022 starb, hat einen gesellschaftlichen Aufbruch dokumentiert, dabei malte er so, als seien seine Fotos groß aufgezogen: sehr real, sehr verfremdet.
Kunstmuseum Bern, Hodlerstr. 12, Bern.
14. August 2026 bis 17. Januar 2027.
wwwkunstmuseumbern.ch

3×2: Fokus Winterthur
Die Frage, wie die lokale Szene abgebildet werden kann, treibt viele Häuser um. In Winterthur hat man nun das Format umgestellt. Anstatt im Winter werden jetzt drei Paarungen Winterthurer Kunstschaffende zu sehen sein, die vom Kunst Museum Winterthur angefragt wurden. Die drei Paare sollen so eine größere Aufmerksamkeit bekommen.
Kunst Museum Winterthur, Stadthausstr. 6, Winterthur.
14. August bis 6. September 2026.
www.kmw.ch

Simon Hantaï
Das Baden-Badener Museum Frieder Burda blickt erneut nach Frankreich. Für Simon Hantaï, der 1922 in Ungarn geboren wurde, ist das Nachbarland zur zweiten Heimat geworden. Bald nach seiner Übersiedlung 1948 wurde er zu einem bedeutenden Vertreter des Informel mit osteuropäischer Prägung. So vertrat er Frankreich 1982 auf der Biennale von Venedig.
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8a, Baden-Baden.
15. August 2026 bis 10. Januar 2027.
www.museum-frieder-burda.de

Augustin Rebetez, My Heart is Full of You
Für die Kunsthalle Arbon wird Augustin Rebetez eine Installation aus aufblasbaren Schlangenkörpern schaffen. Schlangen gehören zu Rebetez‘ Bestiarium wie Katzen oder merkwürdige Mischwesen. Das Universum des Schweizer Künstlers knüpft bei der Kulturgeschichte ebenso an wie beim Punk und der Musik, alles beruht auf einer großen Metamorphose.
Kunsthalle Arbon, Grabenstr. 6, Arbon.
16. August bis 4. Oktober 2026.
www.kunsthallearbon.ch