8. bis 14. Juni 2026

Was kommt?

Labouring Bodies
Die Doppeldeutigkeit des Titels „Labouring Bodies“ ist gewollt. Die Körper dieser Ausstellung unterziehen sich nicht allein der Lohnarbeit, sie gebären auch. Die Gruppenschau untersucht, wie Maschinen den Blick auf den weiblichen Körper prägen, u.a. mit Arbeiten von Rosa Barba, Lee Lozano, Helen Chadwick und natürlich Jean Tinguely.
Museum Tinguely, Paul-Sacher-Anlage 1, Basel.
10. Juni bis 8. November 2026.
www.tinguely.ch

Mariuccia Secol
Während die ersten Arbeiten der 1929 geborenen Mariuccia Secol noch von Themen der unmittelbaren Nachkriegszeit bestimmt waren, wandte sich die italienische Künstlerin Ende der 1960er Jahre hin zu aktivistischen Positionen. Vor allem war Secol Feministin und machte aus „Instrumenten weiblicher Rollen“ wie Schürzen und Spülschwämme Kunst.
Muzeum Susch, Surpunt 76, Susch.
11. Juni bis Ende 2026.
www.muzeumsusch.ch

Miteinander und nebeneinander
Manchmal braucht es nur eine gut funktionierende Ateliergemeinschaft und schon ist vieles möglich. Gut zehn Jahre gab es eine solche in Aarau. Künstler wie Markus Müller und Heiner Kielholz arbeiteten in den 1970er Jahren in der Ateliergemeinschaft Ziegelrain. Die Schau erinnert daran und wie sie als ein Katalysator für die Schweizer Kunst wirkte.
Aargauer Kunsthaus, Aargauer Platz, Aarau.
12. Juni bis 6. September 2026.
www.aargauerkunsthaus.ch

Chloe Wise
Ausschließlich als Malerin sieht sich Chloe Wise nicht. Tatsächlich nehmen viele ihrer Bilder ihren Anfang in Fotos. Die in New York lebende Kanadierin hat einen Hang zum Unheimlichen und zum Sarkasmus. Und im besten Sinne ist sie eine zeitgenössische Künstlerin. Sie sei durchlässig für das, was sie umgebe, hat Chloe Wise einmal gesagt.
KBH.G, Spitalstr. 18, Basel.
12. Juni bis 6. September 2026.
www.kbhg.ch

Tai Shani, Vanessa Billy
Mit der Intervention von Vanessa Billy startet die Kunsthalle Bern ein neues Format, das aktuelle Kunst in den öffentlichen Raum bringen möchte. Billy wird mit ihren palmenartigen Kabelbündel auf die Omnipräsenz dieser Infrastruktur hinweisen. Tai Shani befasst sich mit einer feministischen Sicht, u.a. mit Christine de Pizans „Stadt der Frauen“.
Kunsthalle Bern, Helvetiaplatz 1, Bern.
12. Juni bis 23. August 2026.
www.kunsthallebern.ch


Henrik Olesen
Die Ausstellung erlaubt einen weitgehenden Einblick in das Werk des dänischen Künstlers, der in Berlin lebt und arbeitet. Zieht sie sich doch über die beiden Stockwerke der Kunsthalle Zürich. In „Copies of real-life objects, tools and food“ verbinden sich ältere Arbeiten mit neueren Werken, zu denen auch Nachbildungen der ersten Krokodile gehören.
Kunsthalle Zürich, Limmatstr. 270, Zürich.
12. Juni bis 6. September 2026.
www.kunsthallezurich.ch

Bloom Up
Die Schau handelt nicht allein von Blumen und wie Menschen von der Antike bis zur Gegenwart ihnen eine besondere Rolle bei Riten, Übergängen und Ritualen zusprechen, sondern auch, wie zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk eine Fusion eingehen könnten. Es ist die erste gemeinsame Ausstellung unter Führung des Badischen Landesmuseums.
Staatliche Kunsthalle, Lichtentaler Allee 8a, Baden-Baden.
13. Juni 2026 bis 10. Januar 2027.
www.kunsthalle-baden-baden.de

Goal. Fußballplakate
Eigentlich kann es ja nicht so schwer sein, das mit dem Runden und dem Eckigen. Vor allem nicht jedes Mal anders. Doch die Fußballplakate, die das Kunstmuseum Heidenheim anlässlich der WM 2026 vorstellt, zeigen die verschiedensten Perspektiven, unter denen man sich dem Sport nähern kann. Natürlich sind auch Mappenwerke zur WM 2006 in der BRD dabei.
Kunstmuseum Heidenheim, Marienstr. 4, Heidenheim.
13. Juni bis 4. Oktober 2026.
www.kunstmuseum-heidenheim.de

Chalisée Naamani
Als Bildgewänder bezeichnet Chalisée Naamani ihre Kleidungsobjekte. Die 1995 geborene Pariserin hat iranische Wuzeln und knüpft in ihren Arbeiten häufig an der Familiengeschichte an, aber auch an Popkultur sowie westlicher und östlicher Ikonografie. Für St. Gallen passt das, hier kennt man sich mit Textilgeschichten und -kunst aus.
Kunsthalle St. Gallen, Davidstr. 40, St. Gallen.
13. Juni bis 13. September 2026.
www.kunsthallesanktgallen.ch

Heidi Bucher, Liesl Raff
In diesem Jahr wäre die Winterthurer Künstlerin Heidi Bucher hundert Jahre alt geworden. Das Kunstmuseum Winterthur wollte nicht lediglich an die Künstlerin erinnern, sondern zeigt Buchers Häute zusammen mit Werken von Liesl Raff. Raff arbeitet ebenfalls mit Latex und schafft aus dem Material Drapierungen, die an Häute und Leinwände erinnern.
Kunstmuseum Winterthur, Museumsstr. 52, Winterthur.
13. Juni bis 8. November 2026.
www.kmw.ch


Träumende Dinge
Es sind eigentlich nicht die Dinge, die in dieser Gruppenschau träumen, sondern Künstlerinnen. Die Sammlung des Kunsthaus Zug ist durch Künstler geprägt, doch diese Ausstellung stellt dies auf den Kopf und zeigt Arbeiten von Miriam Cahn, Heidi Bucher, Meret Oppenheim sowie Hannah Villiger, die eine Nähe zum Surrealismus aufweisen.
Kunsthaus Zug, Dorfstr. 27, Zug.
13. Juni bis 27. September 2026.
www.kunsthauszug.ch


John M Armleder
In den gut fünfzig Jahren, in denen John M Armleder Künstler ist, hat er vieles gemacht. Was seine Arbeiten über diese lange Zeit ausmacht, ist, dass Armleder nie künstlerische Hierarchien gelten lassen wollte. In Biel ist nun umfassend sein weniger bekanntes zeichnerische Werk zu sehen, zusammen mit Bildern, Skulpturen und Installationen.
Kunsthaus Biel, Seevorstadt 71.73, Biel.
14. Juni bis 6. September 2026.
www.kbch.ch

Herta Seibt de Zinser
Die Freiburger Bildhauerin Herta Seibt de Zinser wird anlässlich der Kulturtage in der Zehntscheune ihre Arbeiten zeigen. Doch sind das wirklich Skulpturen oder könnten ihre Arbeiten aus Metall nicht auch Raumzeichnungen sein? Fest steht, dass die Werke der aus Peru stammenden Künstlerin bewegt sind als wollten sie durch den Raum tanzen.
Merdinger Kunstforum, Zehnscheune, Langgasse 16, Merdingen.
14. Juni bis 12. Juli 2026.
www.merdinger-kunstforum.de