1. bis 7. Dezember 2025

Was kommt?

Die Langeweile – ganz schön vielfältig
Manchmal kommt sie ganz unerwartet: die Langeweile. Muße ist attraktiv, aber Langeweile lässt einen als Verlierer dastehen. Denkt man. Die Themenschau ist da differenzierter und erkundet das Potenzial dieses Gefühls, etwa bei Paaren, denen im Bett nichts anders einfällt als auf ihr Handy zu starren. Wenn sie es denn in der Hand hielten.
Vögele Kultur Zentrum, Gwattstr. 14, Pfäffikon.
2. Dezember 2025 bis 4. Oktober 2026.
www.voegelekultur.ch

Seeing the unseen. Quantenphysik und die Kunst als verschränkte Welten
Mit Paradoxien dürften Kunstschaffende womöglich sogar besser umgehen können als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Insofern ist die Quantenphysik kein schlechtes Thema für eine Schau, die Kunst und Wissenschaft verbindet. Teilchen, die auch Welle sind, Wahrscheinlichkeiten statt Gesetzmäßigkeiten, das klingt doch alles sehr zeitgenössisch.
Eres Stiftung, Römerstr. 15, München.
4. Dezember 2025 bis 26. September 2026.
www.eres-stiftung.de

Tanz dein Leben/Tanz dich selbst
Der Ausdruckstanz galt vielen als die Befreiung des Körpers von den Posen des klassischen Balletts. In den 1920er Jahren stand er für die Moderne, entsprechend viele Darstellungen gibt es von Kunstschaffenden, etwa von Emil Pirchan, der Ausstattungsdirektor des Bayerischen Staatstheaters war oder von Ottilie Wollmann, die von den Nazis ermordet wurde.
Edwin Scharff Museum, Petrusplatz 4, Neu-Ulm.
6. Dezember 2025 bis 3. Mai 2026.
www.edwinscharffmuseum.de

Space.Human
Die Ausstellung „Space.Human“ thematisiert in drei verschiedenen Positionen das Menschsein in unserer Zeit, im Hinblick auf das Leben in Städten sowie auf die Umwelt. Susanne Storch, Detlef Waschkau und Stefanie Welk nähern sich der Idee des Menschlichen in der modernen Lebenswelt in der Malerei, aber auch in der Skulptur und der Figur.
Kunstverein Landau, Villa Streccius, Südring 20, Landau.
6. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026.
www.villa-streccius.de

Julia Steiner, Lichter Regen
Die Arbeiten der 1982 geborenen Julia Steiner sind in der letzten Zeit tatsächlich lichter geworden. Im Kunsthaus Grenchen zeigt sie nun Objekte und neuere Zeichnungen, die von einer Leichtigkeit und Durchlässigkeit geprägt sind. Die Basler Künstlerin zeichnet oft direkt auf die Wand, so dass ihre Arbeiten eine starke Räumlichkeit bekommen.
Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstr. 53, Grenchen.
7. Dezember 2025 bis 22. Februar 2026.
www.kunsthausgrenchen.ch