26. Februar bis 3. März 2024

Sky Hopinka
Man muss wohl davon ausgehen, dass es Sky Hopinka ein bisschen satthatte, zu erklären, woher er komme und was die indigene Kultur charakterisiere. Er mache Filme, die nichts kontextualisieren und nichts erklären, hat er einmal gesagt. In Fribourg sind nun Filme aus den Jahren 2014 bis 2023 zu sehen, sowie Gedichte und Fotos, die er oft mit Texten überschreibt.
Kunsthalle Friart, Petites-Rames 22, Fribourg.
1. März bis 28. April 2024.
www.friart.ch

Bethan Huws
Das Versprechen Bethan Huws‘ lautet: „Zu einem großen Teil, und ganz im Sinne Duchamps, hinterfragt die Ausstellung, was wir sehen“. Die walisische Künstlerin befasst sich auf Einladung des Kunstmuseum Liechtenstein mit den Werken Duchamps in der Sammlung. Dass es dabei auch um Sprachwitz und Bedeutungen gehen wird, darf vorausgesetzt werden.
Kunstmuseum Liechtenstein, Städtle 32, Vaduz.
1. März bis 1. September 2024.
www.kunstmuseum.li

Impossible
Kunst schafft Möglichkeiten, etwas, das ohne die Imaginationskraft nicht da wäre. Gut, sich das in Zeiten von KI zu vergegenwärtigen. Die Ausstellung zeigt ganz reale Unmöglichkeiten, die von Jeff Wall, Yves Klein oder auch Sigmar Polke und Fischli/Weiss erdacht wurden. Auch Gegenwartskünstlerinnen wie Alexandra Bircken sind daran beteiligt.
Museum Frieder Burda, Lichtentaler Allee 8a, Baden-Baden.
2. März bis 26. Mai 2024.
www.museum-frieder-burda.de

Geniale Frauen. Künstlerinnen und ihre Weggefährten
Zur richtigen Familie zu gehören, half. Malerin zu werden, war für Frauen des 16. bis 18. Jahrhunderts kein gerader Weg. Es war um vieles leichter, war man Tochter, Schwester oder Schwiegertochter eines Künstlers. Doch nichtsdestotrotz widmeten sich mehr Frauen in der Neuzeit der Kunst als erwartet, hier sind 18 von ihnen zu entdecken.
Kunstmuseum Basel, St. Alban-Graben 16, Basel.
2. März bis 30. Juni 2024.
www.kunstmuseumbasel.ch

Dominique Goblet
Zwölf Jahre sollte Dominique Goblet brauchen bis sie ihr Buch „So tun als ob heißt lügen“ beendete. Kein Wunder, ging es doch um die problematische Beziehung der 1967 geborenen Belgierin zu ihrem alkoholabhängigen Vater. Goblet studierte Illustration und entwickelte einen Stil, bei dem sie Bleistiftstriche mit Ölfarben verband.
Cartoonmuseum, St. Alban-Vorstadt 28, Basel.
2. März bis 26. Mai 2024.
www.cartoonmuseum.ch

Roland Heini
In der starken formalen und farblichen Reduzierung von Roland Heinis Skulpturen zeigt sich sein Interesse an Modellen, dem Raum und der Technik. Zudem reagiert der 1960 geborene Schweizer Künstler auf die Begebenheiten von Architektur und Landschaft. Seine neuesten Arbeiten sind die Quadratur des Kreises: runde Formen, die rotieren.
Nidwaldner Museum, Engelbergstr. 54a, Stans.
2. März bis 26. Mai 2024.
www.nidwaldner-museum.ch

Ptolomäus, die Welt im Griff?
Es war eine Steilvorlage, dass von der Faksimile-Ausgabe einer Edition von Ptolemäus‘ Weltkarte einige unkolorierte Blätter übrigblieben. Sie gingen an verschiedene Künstler, die sich mit Globalisierung und Herrschaftsansprüchen auseinandersetzen. Die Werke, unter anderem von Gerda Steiner & Jörg Lenzlinger sowie Jorge Macchi sind nun zu sehen.
Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstr. 53, Grenchen.
3. März bis 26. Mai 2024.
www.kunsthausgrenchen.ch

Die Sinne der Pflanzen
Vielleicht liegt es daran, dass Pflanzen ortsgebunden sind, dass man ihnen so leicht den Status eines Objekts zuschreibt. Doch zu Unrecht, denn Pflanzen und Bäume kommunizieren auf eine Weise miteinander, die sich unserer Vorstellung entzieht. Zeit, umzulernen und sich auf ein neues Verständnis von Pflanzen und Bäumen einzulassen.
Villa Merkel, Pulverwiesen 25, Esslingen.
3. März bis 2. Juni 2024.
www.villa-merkel.de